• Psychische Symptome

Stress kann zu Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden und Verdauungsproblemen führen.

Stress führt zunächst zu psychischen Symptomen. In der Folge ändert sich auch das Verhalten. Es geht aber auch andersherum. Durch bestimmte Verhaltensweisen können bestimmte psychische Veränderungen hervorgerufen werden.

Psychische Stresssymptome auf Ebene der Gedanken und Emotionen

  • Nervosität nach innen: Angespannt; weinerlich; sorgenvoll; sich gehetzt fühlen; sich selbst unter Druck setzen
  • Unzufriedenheit und Ärger
  • Gefühl der Hilflosigkeit und Minderwertigkeit; Angst zu versagen
  • Selbstvorwürfe
  • Blockiertes Denken: Grübeln; Denkblockaden (black out); Leere; Vergesslichkeit
  • Missstimmung und Traurigkeit

Psychische Stresssymptome auf Ebene des Verhaltens

  • Nervosität nach außen:
    Hastiges Sprechen; keine Muße beim Essen oder Unterhalten; insgesamt aktivierter und ruhelos; reizbarer, manchmal aggressiv
  • Mangelnde Leistung im Berufsleben:
    Weniger Energie; verminderte Kreativität; weniger entscheidungsfähig; gestörte Kommunikation mit Mitarbeitern; fehlende Konzentration auf das Wesentliche
  • Unkoordiniertes Arbeitsverhalten:
    Mehrere Dinge gleichzeitig bearbeiten; „sich in die Arbeit stürzen“; mangelnde Planung; Übersicht auf dem Schreibtisch und bei der Zeitplanung verlieren; ungeduldiges, ruheloses Arbeiten ohne Pausen; „nicht fertig werden“; Arbeit mit nach Hause nehmen
  • Unfähigkeit abzuschalten:
    Nachts an die Berufsarbeit denken; Verzicht auf Urlaub; keine Freizeit; keine Bewegung; weniger private Kontakte
  • Betäubungsverhalten:
    Unkontrolliertes Essen und Rauchen; vermehrter Alkoholkonsum; übermäßiger Kaffegenuss; gegen sonstige Gewohnheiten Einnahme von Schmerztabletten, Beruhigungs- und Schlafmitteln oder sogar Aufputschmitteln

Psychische Stresssymptome können gemeinsam mit körperlichen Stresssymptomen auftreten, können aber auch alleine auftreten. Manche Menschen reagieren auf Stress eher psychisch, andere eher körperlich. Oft ist es auch so, dass es zu körperlichen Symptomen kommt da die psychischen Symptome im Vorfeld nicht wahrgenommen wurden.

Psychische Stresssymptome können mit den richtigen Maßnahmen gut behandelt werden.

Stressmedizinische Behandlung

Dauerhafter Stress kann zu einer Überaktivierung des vegetativen Nervensystems und einem relativen Cortisolmangel führen. Mit Hilfe moderner stressmedizinischer Untersuchungsverfahren sind diese diskreten Veränderungen auch direkt oder indirekt messbar.

Bei komplexen Fragestellungen arbeite ich mit dem Testkit Neuropattern. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit Prof. Dirk Hellhammer und dem Forschungsinstitut daacro in Trier. Auf Basis der Befunde kann dann eine passgenaue Behandlung geplant werden. So kann in bestimmten Fällen neben Maßnahmen zur Verbesserung der Stressbewältigung die Einnahme bestimmter Nährstoffe, pflanzlicher Präparate oder auch Medikamente sinnvoll sein.

Wie ist der Ablauf?

Der erste Schritt ist immer ein Vorgespräch von 20 Minuten. Vorgespräche sind Montag bis Donnerstag jeweils um 16.50 Uhr. Das Vorgespräch dient dazu die Ausgangslage und die Rahmenbedingungen kurz zu besprechen. Die Terminvereinbarung ist unter der Tel. 089/55269070 Montag bis Samstag zwischen 7.00 und 21.00 Uhr möglich. Alternativ besteht die Möglichkeit den Termin hier auf der Website online zu vereinbaren. Im Rahmen des Vorgesprächs können dann Termine für die weitere Abklärung vereinbart werden. In der Regel sind für Diagnostik und Therapieplanung zwischen 2 und 5 Terminen erforderlich.