• Dr. Willi
    Psychotherapie in München

    Hochwirksame Behandlung von Stress, Burnout, Angst und Depression.
    Dr. med. Robert Willi – Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie
    Dr. med. Sabine Willi – Ärztliche Psychotherapeutin

Stressmedizin & Stressbewältigung

Die Stressmedizin beschäftigt sich  mit den psychischen und körperlichen Folgen von Stress.

Facharzt & Psychotherapeut

Die Psychotherapeutische Medizin vereint ärztliche und psychotherapeutische Kompetenz.

Behandlung

Zielsetzung ist eine möglichst rasche und nachhaltige Abheilung der Beschwerden.

Psychotherapeut in München: Das ist unser Behandlungsansatz

Der Behandlungsansatz zielt auf die bestmögliche psychotherapeutische Behandlung von psychosomatischen Symptomen, Stress, Burnout, Angst und Depression.

Ärztliche und psychologische Abklärung aus einer Hand

Vor Beginn der Behandlung werden Ihre Beschwerden erst einmal ärztlich und psychologisch systematisch abgeklärt. Hierdurch wissen Sie innerhalb kürzester Zeit, was Sie haben und wie Ihre Symptome am besten zu behandeln sind.

Fundierte Planung der Psychotherapie

Nicht jede Therapieform wirkt bei allen Beschwerden. Vor der Behandlung findet deshalb eine sorgfältige Behandlungsplanung statt. Dieser Schritt ist entscheidend für den späteren Behandlungserfolg.

Spezialisiertes Behandlungsangebot für Burnout, Angst und Depression

Es besteht ein spezialisiertes Behandlungsangebot für die psychotherapeutische Behandlung von Stress, Burnout, Angst und Depression. Psychodynamische Psychotherapie setzt nicht am Verhalten, sondern an den hinter dem Verhalten stehenden Emotionen an.

Psychosomatik: Rasche und nachhaltige Behandlungserfolge

Stress, Burnout, Angst und Depression führen häufig zu Erschöpfung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Herzrasen, Atemnot oder Verdauungsbeschwerden. Durch die psychotherapeutische Behandlung lassen sich auch diese körperlichen Symptome meist rasch zur Abheilung bringen.

Ergänzende Medikation bei Bedarf

Im Bedarfsfall kann die psychotherapeutische Behandlung durch eine sorgsam ausgewählte Medikation unterstützt werden.

Praxis für Psychotherapie: Das ist unser Praxiskonzept

Absolute Diskretion

Unsere Praxis für Psychotherapie erfüllt höchste Ansprüche an Diskretion. Ein anonymer Zugang und ein verschlossenes Wartezimmer stellen sicher, dass Sie keinen anderen Patienten begegnen. Die Praxis erfüllt höchste Anforderungen an den Datenschutz.

Termine vor Ort oder Video-Sprechstunde

Viele unserer Patienten sind sehr mobil. Andere Patienten – zum Beispiel Personen des öffentlichen Lebens – wollen auf keinen Fall auf dem Weg in die Praxis erkannt werden. Daher wird auch eine Behandlung per Video-Sprechstunde angeboten.

Psychotherapie und Coaching

Die Behandlung kann sowohl als Psychotherapie als auch als Coaching abgerechnet werden.

Burnout

Wer ein Burnout hat, fühlt sich ausgebrannt und leer. Oft kommt es zusätzlich zu innerer Unruhe, Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen.

Depressionen

Es gibt viele Formen der Depression. Gedrückte Stimmung und Antriebslosigkeit sind nur zwei Symptome von vielen.

Angststörungen

Überstarke Angst kann zahlreichen psychischen und körperlichen Symptomen führen.

Psychotherapie im Münchner Zentrum

Die Privatpraxis befindet sich zentrumsnah in München-Neuhausen. Viele unserer Patienten kommen auch aus anderen Vierteln Münchens wie Maxvorstadt, Schwabing, Nymphenburg, Obermenzing, Lehel, Bogenhausen, Herzogpark, Solln oder Harlaching. Zahlreiche Patienten sind auch aus Grünwald, Gräfelfing, Gauting oder Starnberg. Durch die Möglichkeit der Video-Sprechstunde ist aber auch eine Fernbehandlung innerhalb und außerhalb von Deutschland kein Problem. Aufgrund der damit verbundenen Zeitersparnis in Bezug auf An- und Abreise bevorzugen auch viele Patienten aus München eine Behandlung per Videosprechstunde.

Vom Erstgespräch zur Behandlung: Ablauf der Psychotherapie

Die Psychotherapie erfolgt auf Basis einer systematischen, strukturierten Vorgehensweise, die sich in unserer Praxis in München über viele Jahre bewährt hat. Zielsetzung ist eine möglichst rasche und nachhaltige Abheilung der Symptomatik.

Erstgespräch

Ein Erstgespräch oder Vorgespräch dient dem kurzen persönlichen Kennenlernen, der Besprechung des Anliegens und der Rahmenbedingungen und der Vereinbarung weiterer Termine. Das Erstgespräch dauert ca. 25 Minuten.

Diagnostische Abklärung

In einem zweiten Termin werden die psychischen und körperlichen Symptome systematisch erfasst und einem Beschwerdebild zugeordnet, um dann das am besten passende psychotherapeutische Verfahren auswählen zu können.

Behandlungsplanung

Auf Basis der Diagnostik kann nun das in Ihrer Situation erfolgversprechendste psychotherapeutische Verfahren ausgewählt werden. Die Wahl des individuell passenden psychotherapeutischen Verfahrens ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Psychodynamische Psychotherapie

Die Behandlung erfolgt meist mit einer Wochenstunde à 50 Minuten. Manchmal kommt es bereits nach 5 bis 10 Stunden zu einer deutlichen Besserung. Oft reichen etwa 25 Stunden für eine Abheilung. In bestimmten Fälllen kann auch eine Langzeittherapie über ein bis zwei Jahre sinnvoll sein.

Die Kosten für eine Behandlung in unserer Praxis für Psychotherapie

Privatpraxis

Es handelt sich um eine Privatpraxis. Die Kosten werden ganz oder teilweise von privaten Versicherungen übernommen. Keine Abrechnung über Beihilfe. Eine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen ist nicht möglich. Falls Sie gesetzlich versichert sind, können Sie aber gerne als Selbstzahler in Behandlung kommen. Von Seiten der Praxis wird weder die Krankenkasse noch andere Institutionen von der Behandlung in Kenntnis gesetzt.

Kosten einer Behandlung

Die Kosten der Behandlung in unserer Privatpraxis richten sich nach dem Umfang der Behandlung. Dies kann erst nach der diagnostischen Abklärung genauer beziffert werden. Eine grobe Einschätzung erhalten Sie im Erstgespräch.

Erfahrungen

Bitte lesen Sie auch die Erfahrungen unserer Patienten hier auf Jameda. Uns liegt der Behandlungserfolg sehr am Herzen. Durch fortlaufende Weiterbildungen erweitern wir auch nach vielen Jahren ärztlicher Praxis ständig unser Fachwissen.

Ein paar Worte über mich

Dr. med. Robert Willi

Nach einer ärztlichen und psychotherapeutischen Ausbildung von über 17 Jahren bin ich seit 2013 als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in München-Neuhausen niedergelassen. Zielsetzung meiner Tätigkeit ist es psychische Erkrankungen im Vorfeld zu vermeiden bzw. bereits vorhandene Erkrankungen möglichst rasch und nachhaltig zu behandeln. Dabei kann die psychotherapeutische Behandlung im Bedarfsfall auch medikamentös unterstützt werden.

Ein paar Worte über mich

Dr. med. Sabine Willi

In meiner Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin versuchte ich immer den betroffenen Menschen und nicht nur die Symptome zu behandeln. Der enorme Zeitdruck in den Kliniken und Praxen ließ eine derartige Form der Medizin aber nicht zu. So wechselte ich nach Abschluss meiner Facharztausbildung in die Psychotherapie und spezialisierte mich hier auf das Verfahren der psychodynamischen Psychotherapie.

Unser Behandlungsspektrum

Stresssymptome

Stresssymptome zeigen die Grenzen der Belastbarkeit auf und sind als „Warnzeichen“ zu verstehen. Mehr zu Stresssymptomen

Schlafstörungen

Mit dem Auftreten von Schlafstörungen erhält die Stressbelastung ein kritisches Ausmaß. Mehr zu Schlafstörungen

Burnout

Anhaltender Stress kann zu einem überlastungsbedingten Erschöpfungszustand führen. Mehr zu Burnout

Psychosomatische Symptome

Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Rückenschmerzen oder Atemnot haben häufig psychische Ursachen. Mehr zu psychosomatischen Symptomen

Angststörungen

Angst kann zu einem Teufelskreis zwischen Angst und angstbedingten körperlichen Symptomen führen. Mehr zu Angststörungen

Depressionen

Neben überlastungsbedingten Depressionen gibt es auch Depressionen ohne erkennbare Belastung. Mehr zu Depressionen

Lebenskrisen

Im Rahmen von Lebenskrisen droht die Situation existenziell zu werden. Mehr zu Lebenskrisen

Diagnostik

Die richtige diagnostische Zuordnung der Beschwerden ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Mehr zu Diagnostik

Dynamische Therapie

Mit Hilfe der psychodynamischen Methode lassen sich die emotionalen Hintergründe der Symptome erkennen und behandeln. Mehr zu psychodynamischer Psychotherapie

Ergänzende Medikation

Mit Hilfe einer sorgsam ausgewählten Medikation kann die psychotherapeutische Behandlung hochwirksam unterstützt werden. Mehr zu ergänzender Medikation

Allgemeine Informationen zu Psychotherapie

Psychische Belastungen können sowohl das Denken als auch das Fühlen und den Körper beeinflussen. So kann es zu Burnout, Angst, Depressionen und psychosomatischen Symptomen kommen. Psychotherapie versucht auf diese Prozesse Einfluss zu nehmen und durch gezielte Reize einen Gesundungsprozess anzustoßen.

Wirkt Psychotherapie?

Die Psychotherapie gibt es seit ca. 120 Jahren. In den letzten 50 Jahren wurde die Psychotherapie intensiv erforscht und es zeigt sich immer wieder das gleiche Ergebnis. Psychotherapie ist ausgesprochen wirksam und im Gegensatz zu Psychopharmaka ist die Wirkung meist auch nachhaltig. Die Wirksamkeit hängt aber von zahlreichen Faktoren ab. Bestimmte psychische und psychosomatische Symptome lassen sich auch nur mit einem bestimmten psychotherapeutischen Verfahren erfolgreich behandeln. Besonders überzeugende Wirksamkeitsnachweise finden sich für die kognitive Verhaltenstherapie und die psychodynamische Psychotherapie.

Wie wirkt Psychotherapie?

Dies ist abhängig von dem angewandten psychotherapeutischen Verfahren. Die Verhaltenstherapie setzt vorwiegend auf der Ebene des Umlernens und der Verhaltensänderung an. In der psychodynamischen Psychotherapie geht es hingegen darum die Gefühle hinter dem Verhalten bzw. den Symptomen zu verstehen. Letztlich geht es in der psychodynamischen Psychotheapie um eine gezielte Veränderung des Umgangs mit sich und anderen. Im Rahmen eines gelungenen psychotherapeutischen Prozesses kommt durch diese gezielte Veränderung ein Heilungsprozess in Gang, Belastungssymptome klingen ab und die Lebenszufriedenheit steigt.

Welche psychotherapeutischen Verfahren gibt es?

Psychotherapien gibt es viele, ihre Zahl wächst ständig. Die zahlreichen Verfahren leiten sich jedoch fast immer von einigen wenigen konzeptionellen Grundansätzen ab. Der konzeptionelle Ansatz des Verfahrens benennt die theoretische Grundannahme und die daraus abgeleitete therapeutische Zielvorstellung. Dabei ist die Verfahrensfrage keineswegs nur von theoretischer Bedeutung. Die Grundannahmen bestimmen in jeder Form der Psychotherapie die Herangehensweise und so letztlich auch den Behandlungserfolg. Offiziell sind derzeit vier verschiedene Verfahren durch die Psychotherapierichtlinien anerkannt:

  1. Kognitive Verhaltenstherapie
  2. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  3. Psychoanalytische Psychotherapie
  4. Systemische Therapie

Aufgrund der überzeugenden therapeutischen Konzepte und bereits erbrachtem Wirksamkeitsnachweis sind diese vier Verfahren in Deutschland anerkannt und erstattungsfähig. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die psychoanalytische Psychotherapie werden gemeinsam auch als  „Psychodynamische Psychotherapie“ bezeichnet. Insbesondere im angloamerikanischen Raum ist der Begriff „Psychodynamic psychotherapy“ geläufig.

Wo liegt der Unterschied zwischen den Verfahren?

Die Unterschiede zwischen den Verfahren sind erheblich. Dies bezieht sich sowohl auf das Krankheitsverständnis als auch auf die Behandlungstechnik und die Zielsetzung. So betrachtet die kognitive Verhaltenstherapie die Symptome – also beispielsweise eine bestimmte Angst – als die Erkrankung und setzt demnach das Abheilen der Symptome mit der erfolgten Heilung gleich. Die tiefenpsychologische und die psychoanalytische Psychotherapie sehen hingegen das Symptom – also beispielsweise die Angst – als Zeichen eines unbewussten Konflikts. In der tiefenpsychologischen und in der psychoanalytischen Psychotherapie würde man also nicht die Abheilung des Symptoms mit einer Heilung gleichsetzen da die Ursache durch einen Rückgang des Symptoms nicht unbedingt beseitigt sein muss. Ein sehr aussagefähiges und ungewöhnlich offenes Gespräch zwischen dem Psychoanalytiker Prof. Wolfgang Mertens und dem Psychotherapieforscher Prof. Klaus Grawe zu diesem Thema finden Sie hier.

Muss man sich für ein bestimmtes psychotherapeutisches Verfahren entscheiden?

Letztlich muss sich jeder Patient im ambulanten Bereich für einen Therapeuten entscheiden. Mit der Entscheidung für einen bestimmten Therapeuten fällt in der Regel auch die Entscheidung für ein bestimmtes Verfahren da die meisten Therapeuten nur in einem Verfahren ausgebildet sind. Zudem kann – selbst bei verfahrensübergreifender Qualifikation des Therapeuten – immer nur eine Psychotherapie in einem der vier Verfahren beantragt werden. Die Ausschließlichkeit der Verfahren gründet auf den Psychotherapie-Richtlinien und ist inhaltlich gut begründet.

Wie findet man das passende Verfahren?

Die Entscheidung für ein bestimmtes Verfahren ist erfahrungsgemäß durchaus anspruchsvoll. Dabei hängt der Erfolg der gesamten Behandlung wesentlich von der Wahl des passenden Verfahrens ab. Meist ist es jedoch nicht möglich das passende Verfahren allein von den vorliegenden Symptomen abzuleiten. So hängt das individuell passende Verfahren weniger von den vorliegenden Symptomen als von den Hintergründen der Beschwerden und der Zielsetzung des Betroffenen ab. Die kognitive Verhaltenstherapie zielt auf eine rasche Abheilung der Symptome. Bei der tiefenpsychologischen und der psychoanalytischen Psychotherapie geht es zwar ebenfalls um eine Besserung der Symptomatik, diese wird aber durch das Verstehen und Bearbeiten der emotionalen Hintergründe erreicht. Die Klärung des passenden Verfahrens ist von enormer Bedeutung für den Behandlungserfolg, gleichzeitig aber auch ausgesprochen komplex. Das passende Verfahren lässt sich deshalb am besten im Gespräch mit einem verfahrensübergreifend qualifizierten Experten klären.

Wie lange dauert Psychotherapie?

Dies hängt vom Verfahren und vom Schweregrad der Erkrankung ab. Als Kurzzeittherapie bezeichnet man psychotherapeutische Behandlungen mit einer Länge von bis zu 24 Stunden. In diesen Bereich fallen auch Kriseninterventionen. Verhaltenstherapeutische Langzeitzeittherapien benötigen zwischen 25 und 80 Stunden in einer Frequenz von einer Behandlungsstunde pro Woche. Tiefenpsychologische Langzeittherapien haben ein Kontingent zwischen 25 und 100 Stunden und werden üblicherweise ebenfalls mit einer Behandlungsstunde pro Woche durchgeführt. Verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Behandlungen dauern damit in der Regel zwischen ein und zwei Jahren. In bestimmten Fällen kann auch eine niedrigere Frequenz oder eine höhere Stundenanzahl sinnvoll sein. Das umfangreichste psychotherapeutische Verfahren ist die psychoanalytische Psychotherapie. Das psychoanalytische Standardverfahren hat eine Frequenz von 3 x pro Woche und eine Stundenzahl zwischen 160 und 300 Stunden. Eine psychoanalytische Psychotherapie dauert damit meist zwei bis drei Jahre.

Welche Rolle spielt die Frequenz der Therapie?

Die Frequenz der Psychotherapie spielt eine erhebliche Rolle für den Behandlungserfolg. Sie kann mit der Dosis eines Medikaments verglichen werden. Umso höher die Frequenz desto stärker die Wirkung. Dabei werden aber paradoxerweise psychotherapeutische Behandlungen mit steigender Frequenz nicht kürzer, sondern länger. Verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Behandlungen werden in der Regel mit einer Stunde pro Woche durchgeführt und dauern mit 45 bzw. 50 Stunden üblicherweise ca. ein Jahr. Psychoanalytische Psychotherapien haben in ihrer klassischen Form eine Frequenz von 3x/Woche und benötigen bei der üblichen Stundenzahl einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren. Frequenzen unterhalb von 1x/Woche sind nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Sinnvoll kann jedoch beispielsweise eine monatliche Frequenz im Anschluss an eine Psychotherapie sein um den weiteren Verlauf beobachten und ggf. frühzeitig reagieren zu können.

Wer bezahlt Psychotherapie?

Psychotherapie ist in Deutschland eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Psychotherapie muss jedoch in einem der drei anerkannten Verfahren durchgeführt werden da bei der Finanzierung über die Solidargemeinschaft eben ein Wirksamkeitsnachweis vorliegen muss. Bei privaten Krankenkasse ist die Kostenübernahme nicht einheitlich geregelt. Bei fast allen privaten Krankenkassen ist es aber zumindest üblich, dass die ersten fünf Sitzungen (sog. „probatorische Sitzungen“) ohne Antragstellung übernommen werden. Anschließend hängt die Kostenübernahme von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Teilweise liegt eine Begrenzung der Kostenübernahme auf 20 oder 30 Stunden pro Jahr vor oder die Kostenübernahme erfolgt gestaffelt. Oft liegt aber auch keine Begrenzung vor und die Kostenerstattung erfolgt nach genehmigter Antragstellung (nach den 5 probatorischen Sitzungen) mit den üblichen psychotherapeutischen Kontingenten (s.o.).

Die psychotherapeutische Versorgung in München

In München gibt es laut Jameda ca. 2.400 Leistungsanbieter in Bezug auf Psychotherapie. Das hört sich erst einmal viel an, die Zahl schmilzt bei genauerer Betrachtung aber rasch zusammen. So hat ein wesentlicher Teil der dort genannten Leistungsanbieter gar keine anerkannte psychotherapeutische Ausbildung. Diese Verwirrung ist möglich, da in Deutschland der Begriff „Psychotherapie“ in keiner Weise geschützt ist. Nur die Berufsbezeichnung „Psychotherapeut“ ist gesetzlich geschützt. Das Psychotherapeutengesetz regelt dabei den Ausbildungsweg für Ärzte und Psychologen. Heilpraktiker für Psychotherapie haben keine durch das Psychotherapeutengesetz anerkannte psychotherapeutische Mindestausbildung (Artikel: Vergleich der verschiedenen psychotherapeutisch tätigen Berufsgruppen). Für den Patienten birgt diese Unübersichtlichkeit ein erhebliches Risiko, da der Behandlungserfolg wesentlich von der Qualifikation des Psychotherapeuten abhängt und qualitativ schlechte Psychotherapie auch schaden kann. Hier ein Überblick über die drei wichtigsten Berufsgruppen mit anerkannter Ausbildung:

  • Psychologische Psychotherapeuten

    Psychologische Psychotherapeuten haben Psychologie und nicht Medizin studiert. Das Leistungsangebot umfasst Psychotherapie. Tiefergehende medizinische Kenntnisse sind aufgrund des ausschließlich psychologischen Ausbildungshintergrunds nicht vorhanden. Psychologen können keine Medikamente verschreiben. Die meisten Psychotherapeuten in München sind Psychologen.

  • Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie

    Psychiater haben Medizin studiert und sich anschließend auf Psychiatrie spezialisiert. Psychiater behandeln üblicherweise schwere psychische Erkrankungen und sind die Spezialisten für Psychopharmaka. Die meisten Psychiater in München arbeiten mit Kurzterminen und bieten keine Richtlinien-Psychotherapie an.

  • Fachärzte für Psychosomatik und Psychotherapie

    Fachärzte für Psychosomatik und Psychotherapie haben erst Medizin studiert und sich dann langjährig auf Psychotherapie spezialisiert. Sie bilden damit in unserem Gesundheitswesen quasi ein „Hybrid“ zwischen Psychologen und Psychiatern. Aus Sicht des Patienten ist diese sowohl breite als auch tiefe Qualifikation des Therapeuten eigentlich ideal. Fachärzte für Psychosomatik und Psychotherapie sind jedoch im deutschen Gesundheitswesen immer noch die Ausnahme.

Herr Dr. Robert Willi ist Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie. Frau Dr. Sabine Willi ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und ärztliche Psychotherapeutin. Sie befinden sich damit in der Praxis diagnostisch und therapeutisch in besten Händen.

Behandlungsansatz der Praxis

In der Praxis wird mit einem psychodynamischen Behandlungsansatz gearbeitet. Dabei werden im Rahmen der psychodynamischen Psychotherapie auch verhaltenstherapeutische Techniken eingesetzt. Reine Verhaltenstherapie gehört aber nicht zum Behandlungsangebot der Praxis.

Wie ist der Ablauf?

In der Praxis für Psychotherapie in München werden die vorliegenden Symptome erst einmal fachärztlich abgeklärt. Anschließend kann das individuell passende Verfahren geklärt werden. Danach kann mit der psychodynamischen Behandlung in Form einer Psychotherapie oder auch eines Coachings begonnen werden. Sollte in Ihrem Fall eine psychodynamische Behandlung nicht die besten Behandlungserfolge versprechen, werden Ihnen persönliche Kontaktadressen von anderen hochspezialisierten Therapeuten ausgehändigt.

Was ist der erste Schritt?

Der erste Schritt ist immer ein Vorgespräch mit einer Länge von 25 Minuten. Für Kontaktanfragen und zur Terminvereinbarung füllen Sie bitte das Kontaktformular aus. Im Rahmen des Vorgesprächs kann Ihr Anliegen kurz besprochen werden. In diesem Gespräch können dann weitere Termine für die diagnostische Abklärung und die Behandlungsplanung vereinbart werden. Anschließend kann mit der Behandlung begonnen werden.