• Psychosomatik

    Die Psychosomatische Medizin vereint ärztliche und psychotherapeutische Kompetenz.

1. Diagnostik

Zunächst muss die Ursache der Beschwerden geklärt werden.

2. Therapieplanung

Eine differenzierte Therapieplanung ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

3. Behandlung

Die Behandlung sollte punktgenau an der richtigen Stelle ansetzen.

Facharzt & Psychotherapeut

Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie haben sowohl eine umfangreiche ärztliche als auch eine tiefgreifende psychotherapeutische Ausbildung. Sie bilden mit dieser Qualifikation sozusagen ein „Hybrid“ in unserem Gesundheitswesen. Eine fachärztliche Psychotherapie hat für Sie folgende Vorteile:

  • Die psychologische und körperliche Abklärung erfolgt fachübergreifend „aus einer Hand“. Dies schafft rasch Klarheit über die Ursache Ihrer Beschwerden.
  • Auch komplexe körperliche Befunde werden vom Psychotherapeuten verstanden und können in der Psychotherapie gemeinsam besprochen und berücksichtigt werden.
  • Es gibt psychische Symptome (z.B. schlechte Stimmung) mit körperlicher Ursache (z.B. Unterfunktion der Schilddrüse) und körperliche Symptome (z.B. erhöhte Herzfrequenz) mit psychischer Ursache (z.B. Angst). In der Psychotherapie kann gemeinsam an einer klaren Zuordnung der Beschwerden gearbeitet werden.
  • Es gibt auch körperliche Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt) welche zu psychischen Belastungen (z.B. Panikattacken) führen und psychische Belastungen (z.B. Arbeitsüberlastung) welche zu körperlichen Krankheiten (z.B. Bluthochdruck) führen. Diese Zusammenhänge können in der Psychotherapie gemeinsam erfasst, verstanden und hierdurch eben auch beeinflusst werden.
  • Für eine erfolgreiche Behandlung psychosomatischer Symptome ist die ärztliche und therapeutische Kompetenz des Behandlers oft entscheidend.
  • Im Bedarfsfall kann der Heilungsprozess durch eine sorgfältig ausgewählte Medikation unterstützt werden. In diesem Fall erhalten Sie die Psychotherapie und die Medikation „aus einer Hand“. Dies ist ein entscheidender qualitativer Unterschied zu der ansonsten üblichen Aufteilung zwischen Psychiatern und Psychologen.

Für eine vergleichbar breiten Behandlungsansatz müssen Sie in unserem Gesundheitswesen üblicherweise einen Internisten, einen Psychologen und einen Psychiater aufsuchen. Dann müssten die drei Spezialisten auch noch miteinander sprechen und ihre Empfehlungen sinnvoll aufeinander abstimmen. Genau diese Abstimmung findet aber oft nicht statt oder führt zu erheblichen Schwierigkeiten. Durch das integrierte Behandlungskonzept bei Psychotherapie München entsteht für Sie dieses Problem gar nicht. Sie erhalten genau die Behandlungsmaßnahmen welche in Ihrem Fall auch die besten Behandlungserfolge versprechen. Dabei sind die einzelnen Maßnahmen auch sinnvoll aufeinander abgestimmt. Dies führt zu bestmöglichen Behandlungserfolgen und erspart Ihnen unnötigen Stress.

Psychotherapie & Medikation

In bestimmten Fällen können Medikamente die Psychotherapie unterstützen und den Heilungsprozess unterstützen. Die Einnahme von Psychopharmaka kann aber für den psychotherapeutischen Prozess auch schädlich sein.

Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Im Bedarfsfall kann die Psychotherapie durch eine sorgsam ausgewählte Medikation unterstützt werden. Dabei kann die Medikation im Rahmen der psychotherapeutischen Sitzungen wöchentlich besprochen und optimiert werden. Besonders die Besprechung der Auswirkungen einer etwaigen Medikation auf die Emotionswahrnehmung und damit auch auf die Psychotherapie erfordert dringend eine integrative Betrachtungsweise. So empfiehlt sich eine längerfristige Medikation mit Antidepressiva aus psychotherapeutischer Perspektive  meist nur bei schweren psychischen Erkrankungen wie starken Angststörungen oder Depressionen. Bei sehr akuten Beschwerden wie Schlafstörungen oder Lebenskrisen kann eine vorübergehende Bedarfsmedikation sinnvoll sein. Besonders bei Stresssymptomen und Burnout kann eine Dauermedikation durchaus auch problematisch sein und zur Chronifizierung beitragen.
  • Auch bei schweren psychischen Erkrankungen ist die Gabe von Medikamenten kritisch zu diskutieren und sorgfältig abzuwägen. Dabei ist nicht nur die Möglichkeit psychischer und körperlicher Nebenwirkungen zu beachten. Auch die eigentlich gewünschte Wirkung auf die Psyche kann hier ein Problem darstellen. So können beispielsweise Antidepressiva zu einer Verflachung der Gefühls- und Konfliktwahrnehmung führen und damit dem Heilungsprozess und der psychotherapeutischen Behandlung im Wege stehen. Andererseits können Medikamente in bestimmten Situationen auch die Psychotherapie erst möglich machen. Hier sind deshalb im Entscheidungsprozess beide Ebenen gleichzeitig zu betrachten was die übliche Aufspaltung der Behandlung auf einen Psychologen und einen Psychiater oft so problematisch macht. Gerade in diesen Fällen kann die psychiatrisch-psychotherapeutische Kompetenz des Facharztes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie für den Heilungsprozess entscheidend sein.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Psychosomatische Symptome

Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Rückenschmerzen oder Atemnot haben häufig psychische Ursachen.

Angststörungen

Angst kann zu einem Teufelskreis zwischen Angst und angstbedingten körperlichen Symptomen führen.

Depressionen

Neben überlastungsbedingten Depressionen gibt es auch Depressionen ohne erkennbare Belastung.

Lebenskrisen

Im Rahmen von Lebenskrisen droht die Situation existenziell zu werden.