• Psychosomatik & Psychotherapie

    Die Psychosomatische Medizin vereint ärztliche und psychotherapeutische Kompetenz.

1. Diagnostik

Zunächst muss die Ursache der Beschwerden geklärt werden.

2. Therapieplanung

Eine differenzierte Therapieplanung ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

3. Behandlung

Die Behandlung sollte punktgenau an der richtigen Stelle ansetzen.

Facharzt für Psychotherapie

Ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist kein Psychiater, sondern ein auf Psychotherapie spezialisierter Arzt.

Der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie stellt in Bezug auf die Kombination von Breite und Tiefe die höchste psychotherapeutische Qualifikation in unserem Gesundheitswesen dar.

In der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Symptomen empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  1. Diagnostische Abklärung
    Bei psychischen und körperlichen Symptomen unklarer Herkunft muss erst einmal die richtige Diagnose gestellt werden. „Vor die Therapie hat der liebe Gott die Diagnose gestellt“. Diesen Leitsatz bekommen Medizinstudenten eingebläut. Diese Vorgehensweise sollte eigentlich auch in der Psychotherapie Standard sein da auch hier der Behandlungserfolg entscheidend von der richtigen Diagnose abhängt.
  2. Behandlungsplanung
    Auf Basis der richtigen Diagnose kann dann eine tragfähige Behandlungsplanung erstellt werden. Hier ist die Frage zu beantworten welches psychotherapeutische Verfahren bei den vorliegenden Symptomen die besten Behandlungserfolge verspricht. So können bestimmte Symptome mit bestimmten Verfahren innerhalb von 10 bis 20 Stunden zur Abheilung gebracht werden und andere Verfahren helfen bei den selben Symptomen auch in 100 Stunden nicht.
  3. Integrierte Psychotherapie
    Durch die Kombination unterschiedlicher Verfahren können deutlich bessere Behandlungserfolge erreicht werden. So können in der  Psychotherapie verhaltenstherapeutische und psychodynamische Behandlungstechniken miteinander kombiniert werden um sowohl rasche als auch nachhaltige Behandlungserfolge zu erzielen. Zudem kann die Psychotherapie im Bedarfsfall durch eine geeignete Medikation unterstützt werden. Die psychotherapeutische und medikamentöse Behandlung „aus einer Hand“ ermöglicht eine inhaltliche Abstimmung der einzelnen Behandlungsmaßnahmen und verhindert die üblichen „Reibungsverluste“ durch unterschiedliche Behandler.

Mit dieser sehr strukturierten und verfahrensübergreifenden Vorgehensweise können auch bei komplexen Behandlungsanliegen ausgezeichnete Behandlungserfolge erzielt werden.

Eine derartige Vorgehensweise stellt bei den derzeitigen Ausbildungs- und Versorgungsstrukturen aber immer noch eine absolute Ausnahme dar.

Psychische Stresssymptome

Psychische Stresssymptome wie Reizbarkeit, Stimmungsschankungen, Konzentrationsstörungen oder Schlafstörungen können sowohl im Rahmen von Überlastungszuständen als auch im Rahmen eines Erschöpfungssyndroms oder einer Depression vorkommen. Je nach Einordnung sind jedoch Maßnahmen zur Verbesserung der Stressbewältigung oder eine Psychotherapie sinnvoll. Hier ist die Kombination von ärztlicher und psychotherapeutischer Kompetenz also in der Diagnostik von Bedeutung.

Mehr zu psychischen Stresssymptomen

Körperliche Stresssymptome

Körperliche Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern, Sodbrennen, Magenschmerzen, Reizdarm oder Kopfschmerzen können sowohl durch Stress als auch durch verschiedene körperliche Erkrankungen hervorgerufen werden. Hier ist die Kombination von ärztlicher und psychotherapeutischer Kompetenz sowohl in der Diagnostik als auch in der Behandlung gefragt.

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Erschöpfungszustände

Erschöpfungszustände werden häufig durch psychische Überlastung verursacht. Überlastungsbedingte Erschöpfungszustände werden heute meist als „Burnout“ bezeichnet. Es gibt aber auch Erschöpfungszustände, welche unabhängig von erkennbarer Überlastung auftreten. Von Überlastung unabhängige Erschöpfungszustände sind diagnostisch oft schwer zuzuordnen. Da verschiedene körperliche Erkrankungen mit Erschöpfung einhergehen, müssen hier mögliche körperliche Erkrankungen mit geigneten Methoden mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Zudem sind mögliche psychische Ursachen auszuschließen. Bei unklaren Erschöpfungszuständen ist damit die Kombination ärztlicher und psychotherapeutischer Kompetenz von besonderer Bedeutung.

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Lebenskrisen

Lebenskrisen werden durch plötzliche Ereignisse wie einen Arbeitsplatzverlust, die Trennung einer Partnerschaft oder den Tod eines nahen Angehörigen ausgelöst. Lebenskrisen können zu einer Angststörung oder einer Depression führen, weshalb es sich empfiehlt bei über mehrere Wochen anhaltenden oder wiederkehrenden Verzweilfungsgefühlen ärztlich-psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Oft kann hier durch wenige psychotherapeutische Gespräche der Verzweiflungszustand beendet werden da der Betroffene wieder Macht über seine Situation erhält. Bei massiver innerer Unruhe, starker Verzweiflung und Schlafstörungen kann hier auch eine vorübergehende Medikation eine wertvolle Hilfe darstellen.

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Angststörungen

Das Gefühl der Angst kann mit zahlreichen körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Engegefühl der Brust, Atemnot, Schwindel, Schwitzen, Muskelverspannungen, Zittern, Magenbeschwerden und Durchfall einhergehen. Teilweise führen dann die körperlichen Symptome wieder zu Angst was zu einem Teufelkreis werden kann. Besonders ausgeprägt ist dies bei Panikstörungen und hypochondrischen Ängsten. Bei Angststörungen ist deshalb sowohl in der diagnostischen Abklärung als auch in der Behandlung die Kombination ärztlicher und psychotherapeutischer Kompetenz von entscheidender Bedeutung.

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Depressionen

Depressive Episoden, welche im Rahmen akuter Belastungen oder einer Lebenskrise auftreten, haben psychische Ursachen und hier ist eine Psychotherapie der richtige Behandlungsansatz. Bei mittelgradigen und schweren Depressionen „entkoppelt“ sich die Erkrankung hingegen teilweise von der psychischen Belastung. Dies bedeutet, dass die Depression dann unabhängig von erkennbaren Belastungen anhalten kann. Diese Form der Depression geht mit Veränderungen körperlicher Regelkreise einher, welche sich mit modenen Methoden auch nachweisen lassen. So finden sich bei schweren Depressionen häufig erhöhte Spiegel des Stresshormons Cortisol. Zudem reduziert sich die Konzentration des „Glückshormons“ Serotonin im zentralen Nervensystem. Rein psychotherapeutische Maßnahme reichen dann häufig nicht mehr aus. In diesen Fällen kann es sinvoll sein die psychotherapeutische Behandlung durch eine sorgsam ausgewählte Medikation zu unterstützen. Oft bringt die passende Medikation hier die ersehnte „Wende“.

Wann bei einer Depression eine reine Psychotherapie und wann eine Kombination aus Psychotherapie und Medikation sinnvoll und erfolgversprechend ist, ist meiner Erfahrung nach eine äußerst anspruchsvolle Frage deren Beantwortung viel ärztlich-klinische Erfahrung in Kombination mit tiefgreifenden psychotherapeutischen Kenntnissen von Seiten des Behandlers erfordert. Zudem sollten die psychotherapeutischen und medikamentösen Maßnahmen aufeinander abgestimmt sein um bestmögliche Behandlungserfolge zu erzielen. Die Depression ist damit eine Erkrankung, welche in besonderem Ausmaß die hochqualitative Kombination von ärztlicher und psychotherapeutischer Kompetenz erfordert.

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Wie kann ich Ihnen helfen?

Lebenskrisen

Im Rahmen von Lebenskrisen droht die Belastung existenziell zu werden.

Angststörungen

Angst kann zu einem Teufelskreis zwischen Angst und angstbedingten körperlichen Symptomen führen.

Depressionen

Neben überlastungsbedingten Depressionen gibt es auch Depressionen ohne erkennbare Belastung.