• Psychodynamische Psychotherapie

Die psychodynamische Psychotherapie zielt auf die Erkennung und Behandlung der hinter den Symptomen stehenden Emotionen.

Psychische und psychosomatische Symptome entstehen nicht „aus dem Nichts“. Auch wenn sich die Symptome mit verhaltenstherapeutischen Techniken meist rasch zur Abheilung bringen lassen, so haben Symptome doch ihre individuelle Vorgeschichte und werden meist erst auf dem Hintergrund der Biographie verständlich. Dieses Verstehen des Auftretens der Symptome ist entscheidend für einen nachhaltigen Therapieerfolg.

Unter psychodynamischer Betrachtung sind psychische und psychosomatische Symptome mit den Warnlämpchen in einem Auto zu vergleichen. Diese leuchten stellvertretend um auf eine bestimmte Problematik hinzuweisen. Dabei kann das Problem aber eben weiter bestehen auch wenn das Licht durch bestimmte Maßnahmen nicht mehr leuchtet.

Die psychodynamische Psychotherapie richtet ihren Blick auf diese Hintergründe. Durch das Verständnis der Hintergründe verlieren die Symptome meist auch ihren bedrohlichen Charakter und können wieder kontrolliert und zur Abheilung gebracht werden.

Dabei wirkt die psychodynamische Psychotherapie etwas langsamer als die Verhaltenstherapie weshalb ich gerade bei stressbedingten Symptomen und in Krisensituationen zunächst mit verhaltenstherapeutischen Techniken arbeite um für eine möglichst rasche Symptomentlastung zu sorgen.

Psychodynamische Kurzzeittherapien habe eine Länge von 10 bis 25 Behandlungsstunden. Üblicherweise wird eine Behandlungsstunde a 50 Minuten pro Woche durchgeführt. Bei stressbedingten Symptomen und in aktuen Lebenskrisen reicht oft eine psychodynamische Kurzzeittherapie um die Symptome wieder unter Kontrolle zu bringen. Bei bestimmten Symptomen und Erkrankungen kann auch eine psychodynamische Langzeittherapie notwendig sein. Psychodynamische Langzeittherapie haben üblicherweise ein Kontingent von 25 bis 80  Behandlungsstunden.