Psychiater München

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Warum besucht man einen Psychiater?

Wenn man Störungen des Denkens, Gefühlsschwankungen, Antriebslosigkeit oder Störungen des Verhaltens oder des Erlebens bemerkt, sucht man in der Regel einen Facharzt für Psychiatrie oder Psychotherapie auf.

Worin unterscheiden sich Psychiater und Psychologe?

Der Psychiater hat die Möglichkeit über seine Behandlung und Beratung hinaus, Medikamente zu verschreiben. Psychologen haben Psychologie und nicht Medizin studiert.

Psychische Probleme

Wer in Lebenskrisen steckt oder unter einer psychischen Erkrankung leidet, hat tiefe Einschnitte in seinem Leben zu verkraften. Dies ist Ihnen nicht immer sofort bewusst. Wenn in einer solch schwierigen Phase keine Therapie beansprucht wird, kann sich der psychische Zustand schnell verschlechtern.

Der Genesungszeitraum kann sich dadurch verlängern. Eine frühzeitige Diagnostik ist essentiell. Mit dem Beginn der richtigen Behandlung verbessert sich die Lebensqualität sukzessive. Sie können eventuell eine chronische Erkrankung vorbeugen. Eine psychiatrische Behandlung kann sowohl psychotherapeutische als auch medikamentöse Maßnahmen beinhalten. Wir suchen gemeinsam der der richtigen Lösungsstrategie und bestreiten den therapeutischen Weg. Wir betrachten den Menschen ganzheitlich und gehen der Ursache der psychiatrischen Erkrankung auf den Grund. Im ersten Schritt starten wir mit der Anamnese. Im Anschluss untersuchen wir sie gründlich und erstellen eine Diagnose. Gemeinsam wählen wir die richtige Therapie für Sie aus.

Untersuchungen

In einem psychiatrischen Gespräch werden verschiedene Bereiche abgefragt. Um bestimmte körperliche Symptome auszuschließen, werden ggf. körperliche Untersuchungen angeordnet. Dadurch können bestimmte körperliche Krankheitsbilder ausgeschlossen werden.

Psychiater

Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ersetzte im Jahr 1994 die damaligen Facharztbezeichnungen Nervenarzt, sowie den Facharzt für Psychiatrie und auch die Kombination  aus Psychiatrie und Neurologie. Die Psychotherapie ist seitdem ein verpflichtender Teil der Facharztausbildung eines Psychiaters.

Prävention, Diagnostik, Rehabilitation und Behandlung psychischer Störungen sind die Fachgebiete eines Psychiaters. Sozio- und psychotherapeutischer Verfahren kommen zur Anwendung.

Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie

Wer in Deutschland Facharzt der Psychiatrie und Psychotherapie werden möchte, der muss sich 11 Jahre lang aus- und weiterbilden. Das Medizinstudium dauert 6 Jahre und die Weiterbildung zum Facharzt umfasst eine Dauer von 5 Jahren. Um sich als Facharzt weiterzubilden bedarf es der Approbation.

Die Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer schreibt vor, dass man 2 Jahre in der stationären psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung tätig ist und 1Jahr in der Neurologie.

Um eine psychotherapeutische Weiterbildung abzuschließen, müssen 40 abgeschlossene Therapien mit einem Mindestumfang von 240 Therapiestunden und 100 Stunden Psychotherapietheorie absolviert werden.  32 Stunden Entspannungsverfahren und  6 Kriseninterventionen oder supportive Verfahren unter Supervision und Kriseninterventionsseminar über 10 Stunden und 70 Stunden Balintgruppenarbeit gehören zu dieser Weiterbildung. Man muss in Form von Selbsterfahrung 150 Stunden Einzel- oder Gruppenselbsterfahrung nachweisen.